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Am vergangenen Wochenende fanden in Witten die 4. Offenen NWR Meisterschaften im Aerobicturnen statt und der TV Ibbenbüren fuhr mit allen 14 Wettkampfformationen und zahlreichen Zuschauern ins Ruhrgebiet, um an die Erfolge der bisherigen Saison anzuknüpfen.

Die jüngsten Ibbenbürener Talente Elisa Buchalle, Edda Masche und Lara Hermsen zeigten bei ihrem 3. Wettkampf in der AK6-8, dass sie ihren Rhythmus gefunden haben und konnten nach einer deutlichen Leistungssteigerung glücklich eine Goldmedaille als NRW Sieger in Empfang nehmen.

Das Duo im Level 2 mit Ida Tormöhlen und Jule Rüther musste sich trotz guter Präsentation der starken Konkurrenz geschlagen geben und belegte in der AK 9-11 den 5.Platz (3. In der reinen NRW Wertung).

Im Level 1 belegten Miriam Kuper und Kathy Diek unglücklich den 4.Platz, da sie sowohl einen Elementefehler als auch ein akrobatisches Element zuviel in ihrer Choreographie zeigten (NRW Wertung 2.Platz).

In einem der Teilnehmerstärksten Felder hatte der TVI mit Ilona Puhl im Level 1 noch ein heißes Eisen im Feuer: Sie erkämpfte sich nach einer leichten Schwäche im 2.Wettkampf nun wieder eine verdiente Silbermedaille mit der besten Ausführungswertung ihres Wettkampfes und sämtlichen anerkannten Schwierigkeitselementen und wurde in der NRW Rangliste Siegerin.

Bei den Teams kämpften gleich 2 Formationen mit um die Medaillen. Das Team mit Marieke Meyer, Charlotte Lienesch, Klara Lietmeyer, Amelie von der Heide, Romy Siermann und Merle Gronemann hatte aus ibbenbürener Sicht die Nase vorn und erhielt in der Endabrechnung nach einem dynamischen Vortrag verdient die Silbermedaille (NRW 1.). Bronze ging an die Wettkampfneulinge Jette Rüther, Lina Herkenhoff, Carla Biekötter und Leonie Witt. Sie zeigten ihre Übung viel synchroner als noch zu Saisonbeginn (NRW 2.).

In der nächsthöheren Altersklasse (12-14) war der TVI 4x vertreten:

Franziska Meyer belegte mit ihrer aufgestockten Chocheographie durch die 2. höchste Schwierigkeitswertung am Ende des Tages Platz 5 in der offenen Wertung und wurde NRW-Vizemeisterin.

 Das Trio im Level 2 mit Lina Krömer, Lisa Tietmeyer und Anna Lienesch wurde im 8 Teilnehmer starken Feld sehr guter 3.(NRW Sieger) und bekam lediglich ein Schwierigkeitselement nicht anerkannt. Das Trio Level 1 mit Merle Althaus, Emilia Bresch und Luka Otte musste sich leider durch einen kleinen Fehler mit dem undankbaren 4.Platz zufrieden geben, obwohl sie sich deutlich in der Synchronität steigern konnten (NRW 2.).

In dem Kooperationsteam mit dem SVC Münsterland belegten Luka und Emilia zusammen mit Diana Jakobi, Juliette und Tatjana Scharon verfehlten sie mit 17,25Punkten hauchdünn mit 0,05 Rückstand auf den TK Hannover Sieg. Im Anschluss an den kompletten Wettkampf mussten die Athleten ihre Choreographie ein weiteres mal präsentieren, um sich für die internationale Wettkampfebene in der 2.Jahreshälfte zu qualifizieren (ohne Juliette, dafür mit Daniel Lange). Obwohl es für 3 der 5 Athleten der4.(!!)Start an diesem Tag bedeutete, zeigten alle, dass sie wussten worum es ging und konnten sich sogar nocheinmal auf 17,65 Punkte steigern und ein Ausrufezeichen setzen.

Die Danceformation der AK12-17 mit Lina Krömer, Anna Lienesch, Lisa und Hannah Tietmeyer, Lara Althermeler, Merle Althaus, Carlotta Stroth und Franziska Meyer bestätigte einmal mehr, dass die großen erfolgreichen Fußstapfen, in die sie getreten sind, nicht zu groß sind und erkämpfte sich mit ihrer neuen BigBang Choreo einen hervorragenden Bronzerang hinter den WM 5. aus Rotenburg und dem TK Hannover.

Elisa Freund betrat am Ende eines heißen und langen Wettkampftages in der Kategorie Einzel 18+ die Wettkampffläche, erhielt dank ihrer sauberen Elemente die höchste Wertung ihrer Saison mit 17,6Punkten und belegte Rang 4 (NRW 3.).

Das Trio mit Kim Trennepohl, Nathalie Jung (beide TVI) und Lisa Schlotte (SVC) verfehlte den 2. Platz nur knapp trotz der höchsten Elementenote hinter dem Gewinner der Slovak Open aus Hannover und dem Tus Rotenburg.

Der Coup des Tages gelang dem Team 18+ mit Nathalie(TVI) und Kira Struffert, Alina Hoof, Lisa Schlotte und Thea Elsbernd (SVC): zum ersten mal knackte dieses Team die magische 18 Punkte Marke und wurde mit sämtlichen anerkannten Schwierigkeitselementen und der höchsten Artistiknote verdient 1. In der Gesamtwertung und dem Westfälischen Wettbewerb.

 

Bericht: Judith Dortmann | TV Ibbenbüren